Dingolfinger Kabarett-Talent mit Gitarre, Klavier und Waschbrett
Nach dem gelungenen Kabarett-Gastspiel von Hannes Ringlstetter im vergangenen Jahr konnte der Verein Gemeindeentwicklung Eichendorf e.V. heuer den Musik-Kabarettisten Stefan Otto verpflichten.
Am Samstag, den 30. Oktober 2010, um 20.00 Uhr im Gasthaus Kirschner in Lappersdorf (Niederbayern) wird Stefan Otto sein drittes Musikkabarett-Programm “Holleradi Wurschtsalat” auf die Bühne bringen.
— Vita & Programme —
Schon als kleiner Bub stand für den Dingolfinger fest: “Ich will mal auf die Bühne”. Seine ersten Erfahrungen vor Publikum machte Stefan Otto mit 10 Jahren, da spielte er mit Freunden in einer kleinen selbstgebauten Theaterbühne die Geschichten von Peter Steiners “ZUM STANGLWIRT” nach. Dies war sein liebster Zeitvertreib, neben der Schule.
1997 stieß er auf das bayerische Komikerpaar Hanns Meilhamer und Claudia Schlenger, besser bekannt als Herbert & Schnipsi. Zusammen mit seinen Freunden und Bruder Michael begannen sie, fast profimäßig, die Sketche der beiden nachzuspielen, aber auch selbst ausgedachte Geschichten wurden gespielt und auf Video festgehalten. Insgesamt sechs Videokassetten voll mit Sketchen brachte die junge Truppe zu Stande. Dann kam ihnen die Idee, diese Videos an ihre Vorbilder Meilhamer & Schlenger zu schicken. Die beiden Simbacher fanden gleich Freude am Talent ihrer Fans und luden sie nach Unterföhring in die Filmstudios des Bayerischen Fernsehens ein. Dort bekamen sie die Möglichkeit als Komparsen im Hintergrund bei einem Sketch der “echten Herbert & Schnipsi” mitzuspielen. Seit Weihnachten 1999 ist Stefan Otto zusammen mit Simone Vilsmeier (seiner damaligen Schnipsi) bei mehreren Veranstaltungen, Geburtstagen und Feiern als die “Dingolfinger Herbert & Schnipsi” aufgetreten und waren im Landkreis schon richtig bekannt.
Bei Otto stand natürlich seine Ausbildung zum Schreiner immer an erster Stelle. Nach erfolgreichen Prüfungen ist er noch immer als Schreinergeselle bei der Dingolfinger Schreinerei Steininger tätig.
2001 ging dann die “Herbert & Schnipsi”-Truppe auseinander und Stefan beschloss, als Solokabarettist alleine weiter zu machen. Er trat nun bei Geburtstagen, Firmenfeiern und anderen Veranstaltungen mit einigen selbst geschriebenen Liedern und Sketchen auf und machte sich als Nachwuchs-Kabarettist einen Namen. Anfangs noch sehr geprägt vom Stil Willy Astors, entwickelte er von Auftritt zu Auftritt seine eigene Art des Kabaretts.
2002 arbeitete er an seinem ersten zweistündigen Soloprogramm “I gib’s auf!” Das Programm war ein Erfolg. Mehrere ausverkaufte Vorstellungen folgten aufeinander. Zur Premiere am 22. März 2003 kam sogar Hanns Meilhamer persönlich, um zu schauen, wie es mit seinem „Nachwuchs“ vorangeht. Im August 2004 bekam Stefan Otto seine erste kleine Sprechrolle in einem Fernsehsketch von Herbert & Schnipsi – passender Weise als Möbellieferant.
Weitere kleine Rollen beim Bayerischen Fernsehen folgten. So spielte er im Oktoberfest 2005 den Lockvogel bei der “Versteckten Kamera” für die Sendung „Wies’n LIVE“. 2005 schrieb er ein neues Programm: “BAYERNSTOLZ”. Mit „BAYERNSTOLZ“ gewann er bereits drei Kleinkunstpreise in München: den „COMOLY-Preis 2006“, die „Goldene Weißwurscht 2006“ und den 2. Platz im “Heppel & Ettlich”.
Am 23. Mai 2009 war nun die Premiere seines dritten Programms: „Holleradi Wurschtsalat“.
— Ende: Vita & Programme —
Ein bunter Salat mit viel Musik in bayerischer Manier, bei dessen Genuss sich jeder Gast in den alltäglichen Geschichten wieder erkennt. Indem Otto seine Gäste voll mit einbezieht, garantiert er einen lockeren und lustigen Abend. Umgetextete Lieder zu bekannten Melodien gehören dabei ebenfalls zu seinem Repertoire. Auch in diesem Programm zeigt der Kabarettist mit Gitarre, Klavier und Waschbrett, unterstützt von Onkel und Manager Toni Weiterschan, sein musikalisches Talent und sorgt für beste bayerische Unterhaltung, bei der kein Auge trocken bleibt.
Karten für den Kabarettabend mit Stefan Otto gibt es im Vorverkauf im Gasthaus Kirschner in Lappersdorf (94428 Eichendorf, Lappersdorf 34, Telefonnummer 09956/681), in den Eichendorfer Geschäftsstellen der Sparkasse (Marktplatz 22) und der VR-Bank (Oberanger 16) sowie an der Eichendorfer Tankstelle Westenthanner & Vielmeier (Landauer Straße 45) für 10 Euro das Stück oder an der Abendkasse für 12 Euro. Einlass ist am 30. Oktober 2010 bereits um 18.30 Uhr. Die Plätze sind nicht nummeriert.
Stefan Otto und der Gemeindeentwicklungsverein freuen sich auf Ihren Besuch! (WA & UA)
Am Sonntag, den 1. August 2010, haben sich zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger der Großgemeinde vor dem Adldorfer Schloss getroffen, um sich gemeinsam zur dritten Gemeinderadrundfahrt des Gemeindeentwicklungsvereins aufzumachen. Wie schon in den beiden vergangenen Jahren, so hat auch heuer die Arbeitsgruppe “Gastronomie & Tourismus” dazu eingeladen. Mit zu den Zielen des Vereins gehört es ja, zunächst der eigenen Bevölkerung die – zweifelsohne zahlreich vorhandenen – Sehenswürdigkeiten der Großgemeinde zu zeigen bzw. wieder ins Bewusstsein zu bringen und es auch anderen Mitbürgerinnen und bürgern zu ermöglichen, Eichendorf besser kennen- und schätzen zu lernen.
Teamleiter Hans Maier aus Eichendorf begrüßte die interessierten Sportlerinnen und Sportler. Vereinsmitglied Franz Peterhans aus Dornach, der später das Teilnehmerfeld anführte, bestellte an der ersten Station die besten Grüße der Eichendorfer Ehrenbürgerin, Monica Gräfin von Arco auf Valley, und gab viele Informationen über das gräfliche Geschlecht derer von Arco auf Valley und die Hofmark Adldorf, die ihm von der Frau Gräfin übermittelt wurden.
Bei optimalem Radfahrwetter führte die Tour über die Schlossallee, vorbei an der Dreifaltigkeitskapelle zum Bürgerholz, wo früher das Schützenhaus stand. Heimatforscher Helmut Dietl aus Badersdorf hielt rare Fotografien bereit und wusste, zusammen mit Brauchtumsspezialist Hans Riederer aus Enzerweis, über interessante Details zu berichten. Dabei konnte auch der Standort des in der Nähe des Xaveri-Brunnens gelegenen, zwischenzeitlich aber verschwundenen Weilers Vitzdom lokalisiert werden.
Unweit des denkmalgeschützten Odinger-Anwesens (vormals Salzberger), bei dem es sich um einen so genannten “Hakenhof” handelt, verbirgt sich ein turmartiges Backsteingebäude mit Zinnen: der vor mehr als 180 Jahren erbaute Kellerturm von Kellerhäuser, dessen riesige, in den Berg führenden Stollen früher der Gräflichen Brauerei als Eis- und Lagerkeller dienten. Die Besitzer des Turmes, die Familie Karl Zankl jun., wurden für dessen vorbildliche Renovierung im Jahre 2000 mit der bayerischen Denkmalschutzmedaille ausgezeichnet.
Als nächstes Ziel der Rundfahrt stand die Holzkapelle in Kellerhäuser auf dem Plan. Dort hieß die Familie Flexeder, die sich um die Pflege des Gotteshauses und die Mesnerei kümmert, die Gruppe herzlich willkommen. Mesnerin Rosemarie Flexeder wusste viel Interessantes über das Schmuckstück und seine Geschichte zu berichten. Drei der zahlreichen Votivtafeln befinden sich als Leihgabe im Museum auf dem Bogenberg, zu dem das Gnadenbild des Eichendorfer Kleinods, das die Heilige Maria mit dem ungeborenen Jesuskind im Schoß zeigt, eine enge Verbindung hat.
Nachdem sich die Gruppe von dem herrlichen Panoramablick trennen konnte und zur Erinnerung ein Gruppenfoto vor der Kapelle aufgenommen worden war, ging es über die Iserl-Kapelle (Sorgewitz) zum restaurierten Kriegsheimkehrer-Kreuz bei Rödlhub (Huber) und von dort über Granitz nach Indersbach, wo die Freiwillige Feuerwehr gerade ihr Grillfest beendet hatte. Beim Schauerkreuz in Indersbach, das 1847 am unteren Dorfeingang errichtet worden war und im Längsbalken des Kreuzes aufwändige religiöse Reliefschnitzereien zeigt, machten die Radler ihren nächsten Stopp.
Das ca. fünf Meter hohe Kunstwerk wurde von Kajetan Kellermann geschaffen, als Dank dafür, dass der Hagel, der 1844 die ganze Ernte vernichtet hatte, ausgeblieben war.
Der Berg nach Attenkaisen hatte der Gruppe einiges abverlangt, ehe es dann ohne sportliche Anstrengung, vorbei an Haag und Burgstall, bergab zur Loiblkapelle bei Prunn ging, wo man links wieder auf den sicheren Radweg einbog, um – an der Gräflichen Gruft vorbei – zur Adldorfer Pfarrkirche Mariä Unbefleckte Empfängnis zu gelangen. Dort gab Erika Aumüller eine eindrucksvolle und kurzweilige Kirchenführung durch eines der wohl schönsten Gotteshäuser im Vilstal, in dem sich unter dem gräflichen Oratorium die Sankt-Nepomuk-Kapelle (mit Kreuzgewölbe) befindet. In das Oratorium gelangt die gräfliche Familie über einen ca. 60 Meter langen Bogengang, der das Schloss mit der Kirche verbindet.
Nachdem die Tourteilnehmer im Anschluss an die Führung rege von der Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, die reich mit künstlerischen Meisterwerken ausgestattete Pfarrkirche genau zu besichtigen, war es nicht mehr weit zum Schlossgasthof Arco Quelle. Dort wurden den verbliebenen durstigen Radlern im schattigen Biergarten “gschmackige” Wurstsalate, leckere Eisbecher und der heiß ersehnte kühle Trunk aufgetischt.
Bei Speis und Trank gab es in geselliger Runde noch einige Anekdoten und Neuigkeiten zu berichten, ehe sich die Radsportler langsam wieder auf den Weg nach Hause machten.
(UA)
Für Sonntag, den 1. August 2010, sind alle interessierten Radlerinnen und Radler recht herzlich eingeladen, bei der dritten Rundfahrt des Vereins Gemeindeentwicklung Eichendorf e.V. mit in die Pedale zu treten. Gestartet wird bei guter Witterung um 13.00 Uhr beim Schloss Adldorf. Dieses Mal führt die Radtour, die konditionell für Jung und Alt gleichermaßen geeignet ist und von Konrektor Franz Peterhans organisiert wird, über die Schlossallee – vorbei am Vitzdom – zur Holzkapelle in Kellerhäuser, wo Mesnerin Rosemarie Flexeder über das kleine, aber feine Gotteshaus berichtet.
Weiter geht es dann zum Schauerkreuz in Indersbach und anschließend über Attenkaisen zurück nach Adldorf. Dort wird Erika Aumüller eine kleine Führung durch die Pfarrkirche “Mariä Unbefleckte Empfängnis” geben. Gegen 15.30 Uhr wird gemeinsam im Schlossgasthof “Arco Quelle” in Adldorf eingekehrt werden.
Alle, die über ihre Heimat etwas mehr erfahren wollen oder einfach gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. (UA)
Stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer gesucht
Eichendorf. Viele Worte des Lobes und des Dankes gab es von Bürgermeister Max Schadenfroh bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Gemeindeentwicklung Eichendorf e.V. für alle Mitglieder des Vereins für ihren engagierten Einsatz, allen voran für Vorsitzenden Uli Altmann, der mit viel Fachwissen und Engagement die Geschicke der Gemeindeentwicklung lenkt und leitet.

Begrüßt hatte zur Versammlung Vorsitzender Uli Altmann, der sich sehr über den zahlreichen Besuch freute. Altmanns besonderer Gruß galt Bürgermeister Max Schadenfroh, seiner Stellvertreterin Dr. Petra Loibl, dem Gemeinderatsgremium, Geschäftsleitenden Beamten Wolfgang Eckwerth, dem Gewerbeverein, den Vereinsabordnungen und allen Mitgliedern. In seinem Grußwort ließ Bürgermeister Max Schadenfroh, der selber ein Vorstandsmitglied des Vereins ist, das vergangene Jahr Revue passieren und sparte dabei nicht mit Lob und Dank für die vorbildlichen Leistungen, Projekte, Maßnahmen und Veranstaltungen, die von den Mitgliedern in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden und Sitzungen erarbeitet wurden. Alle sechs Projekt-Teams des Vereins haben tolle Arbeit geleitet, zollte der Bürgermeister allen seinen Respekt und seine Anerkennung. Mit größtem Lob dankte das Gemeindeoberhaupt Vorsitzenden Uli Altmann für seinen unermüdlichen engagierten Einsatz. Vorsitzender Uli Altmann bedankte sich seinerseits bei allen für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit und richtete ein herzliches “Vergelt’s Gott” an Bürgermeister Max Schadenfroh, Geschäftsleitenden Beamten Wolfgang Eckwerth, die Marktverwaltung und den gemeindlichen Bauhof für die gute Zusammenarbeit. Mit einer Power-Point-Präsentation blickte Vorsitzender Altmann dann sehr ausführlich und detailliert auf die Arbeit der einzelnen Arbeitsgruppen zurück und erläuterte alle bisher erreichten und durchgeführten Projekte und Maßnahmen sowie auch die geplanten und anstehenden Aktionen. Dabei freute sich Altmann, dass der Verein bereits ein eigenes Logo hat, finanziell gesund und mit einer einwandfreien Satzung im Vereinsregister beim Amtsgericht Landshut eingetragen ist. Zudem sind alle Mitglieder haftpflichtversichert. Außerdem besitzt der Verein einen professionellen Internetauftritt. Weiter nannte der Vorsitzende in seinem Rückblick unter anderem die Projekte wie das allmonatlich erscheinende Gemeindeinfoblatt Еichendorfer Rathausfenster, den Veranstaltungskalender, der nun ausschließlich im Internet zu finden ist, den Musikkabarettabend mit Hannes Ringlstetter, die bereits durchgeführten Veranstaltungen wie die Gemeinderadrundfahrt, die Teilnahme an der Xper-Bike-Sternfahrt, die zweite Gedenkfeier für Joseph von Eichendorff mit der Segnung der Lubowitz-Eiche und des Panoramabildes bei den drei Pappeln, das “Weihnachtslieder selber singen”. Auch der Eichendorfer Wochenmarkt, der seit April 2009 jeden Samstagvormittag am Marktplatz stattfindet, ist ein Kind der Gemeindeentwicklung, freute sich Uli Altmann und gab dann einen Einblick in die anstehenden Projekte und Maßnahmen. Es sei angedacht, eine Mitfahrzentrale zu installieren werden und auch der ÖPNV soll in der Großgemeinde vorangebracht werden. Zudem sind unter anderem eine Thermographie-Aktion, eine Rama-damma- Aktion, ein Schilder-Konzept, die Gestaltung des geplanten Joseph von Eichendorff-Panoramaweges, die Gestaltung des Brunnenplatzes am Friedhof, eine Partnerschaft mit Lubowitz in Oberschlesien und der Gastronomieführer “Fibel Gastro” in Planung und auch ein Bayerisches Musik-Kabarett mit Stefan Otto soll veranstaltet werden, schloss Uli Altmann seinen Täigkeitsbericht mit großem Dank für das unentgeltliche und unermüdliche Engagement aller Mitglieder. Ein Dank galt auch den aus der Vorstandschaft ausgeschiedenen Mitgliedern Christiane Jahrstorfer, Werner Art, Markus Fraundorfer, Peter Hirmer, Uschi Burgkart-Götte und Günther Moser für die gute Zusammenarbeit. Über die Vereinsfinanzen informierte anschließend Schatzmeister Franz Müller, der einen stabilen Kassenstand vermelden konnte. Die Kasse war von Markus Egger und Gerhard Steinbeißer geprüft und für in Ordnung befunden worden, so dass die komplette Vorstandschaft entlastet werden konnte. Abschließend informierte Uli Altmann, dass die Vorstandsposten des stellvertretenden Vorsitzenden und des Schriftführers neu zu besetzen wären. Wer Energie und Lust hat, eines der beiden Ämter zu übernehmen, kann sich jederzeit bei Uli Altmann melden. Aber auch, wer dem Verein Gemeindeentwicklung beitreten, seine Ideen einbringen und engagiert in die Tat umsetzen möchte, kann sich jederzeit bei Geschäftsleitenden Beamten Wolfgang Eckwerth oder Vereinsvorsitzenden Uli Altmann melden, oder sich auf der Homepage des Vereins informieren und sich dort einen Aufnahmeantrag herunterladen. (Susi Zinner, Landauer Zeitung)
Busreise nach Lubowitz in Oberschlesien
Dass am 10. März 2010, Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff – wäre er noch am Leben – seinen Geburtstag hätte feiern können, ist Ihnen gewiss nicht neu.
Sicher ist Ihnen auch bekannt, dass “unser” Markt Eichendorf – belegt durch Dr. Christian Bachners Nachforschungen – als gesicherter Herkunftsort der Familie dieses wohl bedeutendsten Dichters der Spätromantik gilt.
Deswegen freut sich der Verein Gemeindeentwicklung Eichendorf e.V. besonders, Ihnen heute etwas NEUES berichten zu können!
Der Markt Eichendorf will mit einer Busreise nach Lubowitz in Oberschlesien seine Verbundenheit mit dem Geburtsort Joseph von Eichendorffs bekunden und dort Gespräche über eine Partnerschaft führen.
Die Reise findet vom 2. bis 6. Juni 2010 statt.
Das druckfrische und fesch aufgemachte vorläufige Reiseprogramm finden Sie hier zum Download.
Ehrensache, dass wir Bürger der Großgemeinde mit einer stattlichen Delegation in Oberschlesien ankommen möchten!
Nicht nur, weil das polnische Fernsehen zugegen sein wird. Interessiert!? Dann melden Sie sich doch einfach bis spätestens 7. Mai 2010 bei Frau Petra Apfelböck im Sekretariat des Marktes Eichendorf an, und zwar entweder telefonisch unter 09952/9301-10 oder per E-Mail unter apfelboeck@markt-eichendorf.de.
Sollten Sie jemanden kennen, der (auch) Interesse hat, an dieser besonderen Unternehmung teilzunehmen, sagen Sie es doch bitte weiter.
Mitgliederversammlung 2010
Die Mitgliederversammlung unseres Vereins findet am Donnerstag, den 29. April 2010, um 20.00 Uhr im großen Sitzungssaal des Eichendorfer Rathauses (94428 Eichendorf, Marktplatz 5) statt.
“Die Weltverbesserer” beim Gaudiwurm
Am Sonntag, den 7. Februar 2010, fand in Eichendorf der traditionelle Faschingsumzug statt. “Die Weltverbesserer”, wie die Mitglieder des Gemeindeentwicklungsvereins mit einem Augenzwinkern gerne genannt werden, hatten kurzfristig beschlossen, sich heuer an diesem Spektakel – das vom TSV-Ehrenvorsitzenden und Leiter des Teams 4, Hans Maier, bestens organisiert wurde – aktiv zu beteiligen.
Nach einer ersten Zusammenkunft im Januar hatte man sich darauf geeinigt, die Teilnahme unter das Motto “Rettet/Lichtet den Schilderwald … aber bitte mit Sti(h)l!” zu stellen.
Im Clubhaus des TSV Eichendorf wurde bald darauf – bei einer geselligen Zusammenkunft mit den weiteren Teilnehmern – die Zugreihenfolge festgelegt.
Bauhofleiter Josef Hartl und sein Team hatten dankenswerter Weise auf dem kleinen Kombi des Marktes rasch einen dschungelartigen Schilderwald angepflanzt und großgezogen und die vom Gemeindeentwicklungsverein gefertigten Schilder, die das Motto zeigten, an den Bordwänden befestigt. Der Leiter von Team 3, Frank Bachmann, setzte sich ans Steuer des auf Startnummer 23 gesetzten “Weltverbesserer-Kombis”, den Marktrat Willi Hagenburger sowie der Leiter der Arbeitsgruppe 5, Sebastian Gehwolf, und Vereinsvorsitzender Uli Altmann mit “entzahnten” Kettensägen eines nicht unbekannten Herstellers begleiteten. Den Unfallverhütungsvorschriften gemäß gekleidet, legten sich die “Schildbürger” (die krankheitsbedingt leider nur zu viert waren) lärmend ins Zeug, um ihrem Projektauftrag gerecht zu werden.
Namens des Gemeindeentwicklungsvereins ein herzliches “Vergelt’s Gott!” allen, die durch ihr Engagement – vor, während und nach der Veranstaltung – die Teilnahme der “Weltverbesserer” am Eichendorfer Gaudiwurm ermöglicht haben! (UA)
Weihnachtslieder selber singen
… unter diesem Motto waren am Donnerstag, den 17. Dezember 2009, alle, die Weihnachtslieder nicht nur gerne hören, sondern auch selber singen, in den Rathaushof eingeladen.
Wie schon 2008 hatte das Team 5 des Gemeindeentwicklungsvereins die Vorarbeiten geleistet.
Rund um den beleuchteten Christbaum, den Walter Geiß zur Verfügung gestellt hat, hatten sich, im fast romantisch beleuchteten Rathausinnenhof, rund 30 Besucher geschart, unter ihnen Pfarrer Adi Ortmeier und Bürgermeister Max Schadenfroh. Schon vor Beginn verteilten der Leiter der Arbeitsgruppe 5, Sebastian Gehwolf, und der Vorsitzende des Entwicklungsvereins, Uli Altmann, Handkerzen, die mit leise flackerndem Licht zusätzlich für das richtige Ambiente sorgten.
Für die erkrankte Christiane Aigner war dankenswerter Weise kurzfristig der Leiter der Oberpöringer Bauernmusi, Franz Maier, als Liedbegleiter eingesprungen.
Die winterlichen Temperaturen taten der Sangesfreude keinen Abbruch. Und als beim zweiten Lied („Leise rieselt der Schnee“) justament ein paar Schneeflocken vom Himmel tanzten, kam Weihnachtsstimmung auf.
Zwischen den Liedern kam Brauchtumskenner Hans Riederer zu Wort. Vom altbayerischen Winterschmankerl, dem Kletzenbrot, wusste er zu erzählen, vom Christbaum und dessen Ursprüngen in Bayern, und vom „Paradeisl“, dem Vorgänger unseres heutigen Christbaums.
Kritische Töne fand Riederer zur zunehmenden „Verkitschung“ der Weihnachtszeit. Nordische Rentiere gehörten bei uns höchstens in den Tierpark, und der feuerrote „Weihnachtsmann“, der in der Adventzeit schier allgegenwärtig ist, habe mit dem, was Weihnachten ausmacht, nämlich das Geschehen von Betlehem, herzlich wenig im Sinn.
In seinem Schlusswort bedankte sich Bürgermeister Schadenfroh bei den Organisatoren für die Vorarbeit und betonte, man habe beim Singen der Lieder vorweihnachtliche Freude spüren können, kurz man habe eine „gute“ Stunde erlebt.
Mit dem Andachtsjodler aus der Bauernmesse von Anette Thoma, instrumental ganz dezent begleitet, klang das Singen würdevoll aus. (HR)
Weihnachtslieder selber singen
So lautet das Motto, unter dem am Donnerstag, den 17. Dezember 2009, um 19 Uhr zu einem offenen Weihnachtssingen in Eichendorf eingeladen wird. Groß und klein, alt und jung, alles ist eingeladen, unter dem eigens aufgestellten Christbaum im Rathaushof mitzusingen. Das Team 5 der Gemeindeverwaltung, zuständig für Kultur und Veranstaltungen, bereitet, wie im vorigen Jahr, dieses gemeinsame Singen vor. Advent- und Weihnachtslieder zu singen gehört seit Jahrhunderten in allen Völkern und Sprachen zur christlichen Tradition. Und das nicht nur in der Kirche. Leider, so ist allgemein festzustellen, ist durch den Einsatz elektronischer Geräte das „Selbersingen“ dieser Lieder vielfach in Vergessenheit geraten. Man „lässt“ singen. Dem soll hier entgegen gewirkt werden und Freude am Gesang, und vielleicht auch ein bisschen weihnachtliche Vorfreude geweckt werden. Dabei stehen die Worte „gemeinsam singen“ im Mittelpunkt. Es ist also kein Auftritt eines Chores oder einer Gesangsgruppe geplant, bei dem die Besucher nur zuhören. Gemeinsam gesungen werden allseits bekannte Weihnachtslieder wie „Alle Jahre wieder“ oder „Leise rieselt der Schnee“ u. ä. Daneben sollen aber auch Weihnachtslieder in bayerischer Mundart nicht zu kurz kommen. Lieder wie „Im Woid is’s so staad“ aus der Heiligen Nacht von Ludwig Thoma, oder „Es wird scho glei dumpa“ sind sicher den meisten bekannt. Damit aber auch die mitsingen können, die die Texte nicht oder nicht mehr im Gedächtnis haben, werden Liederblätter ausgeteilt. Franz Maier aus Oberpöring, der vielen vom Wirtshaussingen in Enzerweis bekannt ist und heuer kurzfristig für Christiane Aigner einspringt, wird mit dem Akkordeon dafür sorgen, dass die Melodien gut ins Ohr gehen. Zwischendurch erzählt Hans Riederer von winterlich-weihnachtlichem Brauchtum, und für eventuell kalte Füße oder einen rauhen Hals wird Punsch und Glühwein bereitgehalten. Bei schlechtem Wetter findet das Singen in der Eichendorfer Pfarrkirche statt. Alle sanges- und weihnachtsfreudigen Leute aus nah und fern sind herzlich eingeladen. (HR)

