{"id":146,"date":"2010-12-06T10:23:20","date_gmt":"2010-12-06T09:23:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemeindeentwicklung-eichendorf.de\/?p=146"},"modified":"2010-12-06T10:23:20","modified_gmt":"2010-12-06T09:23:20","slug":"%e2%80%9eholleradi-wurschtsalat%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.gemeindeentwicklung-eichendorf.de\/?p=146","title":{"rendered":"\u201eHolleradi Wurschtsalat\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Comedian Stefan Otto begeisterte das Publikum in Lappersdorf<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindeentwicklung-eichendorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Stefan-Otto-Lappersdorf1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-147\" title=\"Stefan-Otto-Lappersdorf1\" src=\"http:\/\/www.gemeindeentwicklung-eichendorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Stefan-Otto-Lappersdorf1.jpg\" alt=\"Stefan-Otto-Lappersdorf1\" width=\"233\" height=\"438\" srcset=\"http:\/\/www.gemeindeentwicklung-eichendorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Stefan-Otto-Lappersdorf1.jpg 233w, http:\/\/www.gemeindeentwicklung-eichendorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Stefan-Otto-Lappersdorf1-159x300.jpg 159w\" sizes=\"(max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><\/a>Eichendorf\/Lappersdorf. Warum gehen M\u00e4nner eigentlich an den Stammtisch und was genau tun sie dort? Was macht Bayer Schorsch, wenn sein Sohnemann \u201eAloisee\u201c Fragen zur Aufkl\u00e4rung stellt? Wie funktioniert die Katholische Kirche im World Wide Web? Was ist mit der Aussage \u201eBleib so wiast bist\u201c gemeint? Oder auch: Wie findet sich der \u201eZapper\u201c angesichts der Programmvielfalt des Fernsehens zwischen Castingshows, Einrichtungsepisoden und Kochsendungen zurecht? Auf all diese Fragen hatte der Dingolfinger Musikkabarettist Stefan Otto in seinem neuesten B\u00fchnenprogramm \u201eHolleradi Wurschtsalat\u201c, das er am Samstag, den 30. Oktober 2010, im Kirschner-Saal in Lappersdorf pr\u00e4sentierte, humorvolle und schl\u00fcssige Antworten parat.<\/p>\n<p>Erm\u00f6glicht hatte den heiteren Abend dem restlos begeisterten Publikum auch in diesem Jahr wieder der Gemeindeentwicklungsverein. Werner Art vom Team 5 freute sich, heuer den vielen Besuchern den Dingolfinger K\u00fcnstler Stefan Otto ank\u00fcndigen zu k\u00f6nnen, nachdem er sich bei allen bedankt hatte, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten. Und dann betrat der Dingolfinger Kabarettist Stefan Otto die B\u00fchne und eroberte mit seinem dritten Soloprogramm \u201eHolleradi Wurschtsalat\u201c die Herzen der Zuschauer im Sturm. Stefan Otto bot einen bunten \u201eWurschtsalat\u201c mit viel Klavier-, Gitarren-, und Waschbrett-Musik in bayerischer Manier, und in den Geschichten, \u201edie das Leben schrieb\u201c fanden sich die am\u00fcsierten G\u00e4ste schnell wieder. Schon zu Beginn des Programms bogen sich die Zuschauer vor Lachen, als Stefan Otto, gesprochen und gesungen, das Leid eines \u201eZappers\u201c beschrieb, der mit der t\u00e4glichen Programmvielfalt des Fernsehens zu k\u00e4mpfen hat. Gestresst von den vielen Kan\u00e4len zappt der Mann zwischen Koch-, Einrichtungs- und Castinghows hin und her und muss sich zwischen der Heidi, die ihr \u201eKlump\u201c pr\u00e4sentiert, dem gelockten TV-Opa Gottschalk oder dem Solarium gebruzzelten \u201eBruz\u201c und Dieter Bohlen entscheiden. Der Zuschauer fiebert mit, ob der Bauer seine Frau findet oder ob der Bulle von T\u00f6lz den Bildschirm sprengt. Und Ingrid van Bergen h\u00e4tte wohl besser zum Film \u201edie Mumie kehrt zur\u00fcck\u201c gepasst, als ins Dschungel Camp, mutma\u00dfte Otto &#8211; und das Publikum br\u00fcllte vor Lachen. F\u00fcr seine kleinen Pausen, die er zum Schl\u00fcpfen in das n\u00e4chste Kost\u00fcm ben\u00f6tigte, organisierte sich der Komiker kurzerhand \u201edie Lydia\u201c aus dem Publikum, die als Pausenf\u00fcller zum \u201eTrommeln\u201c mit einem kleinen \u00c4ffchen verdonnert wurde. Als Russe \u201ePretschowa\u201c verkleidet kam Stefan Otto zur\u00fcck auf die B\u00fchne und besang das Nationalgetr\u00e4nk der Russen, den Wodka, selbstverst\u00e4ndlich im authentischen deutsch-russischen Dialekt und wurde daf\u00fcr mit ebenso viel begeistertem Applaus bedacht, wie f\u00fcr seine anschlie\u00dfenden \u00dcberlegungen, wie es wohl mit der Katholischen Kirche im Computerzeitalter weitergehen wird. Bestimmt dauert es nicht mehr lange, vermutete Stefan Otto, bis man unter www.online-beichten.de seine S\u00fcnden gestehen k\u00f6nne, \u201eaber passen S&#8216; auf, dass sie auch einen 6000-er Anschluss haben, sonst dauert der Download der Absolution so lange!\u201c Und bestimmt sei es von Vorteil, wenn man vor dem Beichten auf Lokalisten mit Papst Benedikt Freundschaft geschlossen hat, erkl\u00e4rte Stefan Otto, der auch keine Fremdw\u00f6rter in seinem Programm unerkl\u00e4rt lies. So informierte er die Besucher unter anderem, dass er mit Handicap ein Gebrechen meint \u201eund keine M\u00fctze mit der Aufschrift Nokia!\u201c Eine weitere Attacke auf die Lachmuskeln war auch sein Lied \u00fcber die Facetten des Holzes, die mit ihrer zweideutigen Bezeichnung wie \u201eHolz vor der H\u00fctte\u201c f\u00fcr ausgelassene Heiterkeit im Publikum sorgte. Nach einer kleinen Pause legte Stefan Otto in seinem Angriff auf das Zwerchfell der Zuschauer kr\u00e4ftig nach, als er als urbayerischer Schorsch seine N\u00f6te erl\u00e4uterte, die ihn &#8211;\u00a0 zusammen mit seiner Frau \u201eda Oiden\u201c &#8211; mit Sohnemann \u201eAloisee\u201c qu\u00e4len, wenn es ums Thema Aufkl\u00e4rung geht. Mit seinem anschlie\u00dfenden Stammtisch-Song bewies der Kabarettist dann allen Frauen im Saal, dass der Mann niemals unter dem Vorwand, sich zu betrinken, zum Stammtisch geht. Zum Mitmachen wurde das Publikum dann anschlie\u00dfend animiert, aber nicht etwa zum roten Pferd oder dem Lasso des Cowboys, nein, zu einem selbst komponierten bayerischen Song von Stefan Otto, in dem er den &#8222;Odel&#8220; besang, der hinter dem Stadel hervorrann, so dass sich hinter dem Haus, koa Sau mehr auskennt. Die dazu passende Choreografie zu seinem Song studierte der Kabarettist zuvor mit dem Publikum ein, das sich nicht scheute, mitzumachen. Den Abschluss des humorgeladenen und \u00e4u\u00dferst heiteren Programms bildete dann ein buntes Potpourri mit zwei Zugaben, in dem Stefan Otto zu allseits bekannten Melodien seine heiteren selber verfassten bayerischen Songtexte pr\u00e4sentierte, und das so derma\u00dfen gekonnt, dass er damit der Lachmuskulatur des Publikums den Rest gab und mit lang anhaltendem Beifallsst\u00fcrmen verabschiedet wurde. (Susi Zinner, LZ)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gemeindeentwicklung-eichendorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Stefan-Otto-Lappersdorf2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-148\" title=\"Stefan-Otto-Lappersdorf2\" src=\"http:\/\/www.gemeindeentwicklung-eichendorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Stefan-Otto-Lappersdorf2.jpg\" alt=\"Stefan-Otto-Lappersdorf2\" width=\"500\" height=\"332\" srcset=\"http:\/\/www.gemeindeentwicklung-eichendorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Stefan-Otto-Lappersdorf2.jpg 500w, http:\/\/www.gemeindeentwicklung-eichendorf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Stefan-Otto-Lappersdorf2-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Comedian Stefan Otto begeisterte das Publikum in Lappersdorf Eichendorf\/Lappersdorf. Warum gehen M\u00e4nner eigentlich an den Stammtisch und was genau tun sie dort? Was macht Bayer Schorsch, wenn sein Sohnemann \u201eAloisee\u201c Fragen zur Aufkl\u00e4rung stellt? Wie funktioniert die Katholische Kirche im World Wide Web? Was ist mit der Aussage \u201eBleib so wiast bist\u201c gemeint? 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